Pas de deux aus Don Quichotte
La Fille mal gardée, Bändertanz

Pas de deux (französisch „Schritte/Tanz zu Zweit“) bezeichnet ein Duett und ist häufig der Höhepunkt eines Balletts.

Grand Pas de deux

Als Grand Pas de deux bezeichnet man das Duett eines Tänzers und einer Tänzerin, das gewissen formalen Regeln unterliegt. Es wird in fünf Phasen unterteilt:

Erläuterungen

Beim Entrée (französisch „Auftritt“) treten die Tänzer aus der Seitengasse der Bühne und eröffnen den Tanz. Das Entrée ist meist ein Allegro im 34-Takt. Die Bezeichnung Adage ist von „Adagio“ aus der Musiksprache abgeleitet und bedeutet „langsam, ausdrucksvoll“. Die Tänzerin zeigt Balancen und Drehungen in verschiedenen Posen, wobei sie vom Tänzer gehalten, gehoben oder geführt wird. Die Coda ist der Schlusssatz und wird gemeinsam mit einem virtuosen Tanz in schnellem Tempo (meist presto) gezeigt. Die Tänzer zeigen abwechselnd schwierige Drehungen und Sprünge.

Berühmte Pas de deux

Andere Formen

Auch im Eiskunstlauf und Voltigieren wird ein Duett als Pas de deux bezeichnet.

Literatur